Blutanalyse – Was ist das und was wird untersucht? [+ Anbieter]

Blutanalyse Was wird gemacht Anleitung

Geschrieben von Redaktion

11.15.2020

Blut gilt als Spiegel für die Gesundheit und unser Wohlbefinden. Eine Blutanalyse gibt Aufschluss über verschiedenste Krankheiten und gehört zum Standardrepertoire der ärztlichen Diagnostik.

Ein regelmäßiger Bluttest liefert aber nicht nur wichtige Hinweise für Erkrankungen, sondern dient auch zur Überwachung von Entzündungswerten und Mangelerscheinungen. In bestimmten Fällen kann eine Blutanalyse auch beim Abnehmen helfen.

In diesem Artikel erkläre ich dir, wann eine Blutanalyse sinnvoll ist, wo du diese beauftragen kannst und was sie kostet. Außerdem erfährst du, welches die wichtigsten Blutwerte sind und was sie für deine Gesundheit bedeuten.

1 Warum eine Blutanalyse durchführen?

Im Normalfall ordnet der Arzt eine Blutanalyse in Form eines kleinen oder großen Blutbilds an. Dabei werden neben der Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie der Blutplättchen (Thrombozyten) zahlreiche weitere Blutwerte bestimmt. Die Untersuchung gibt Aufschluss über Erkrankungen, entzündliche Prozesse im Körper, Blutarmut, Blutkrebs oder Störungen bei der Blutgerinnung.

Selbst wenn keine Symptome für eine Krankheit vorliegen, sollten Erwachsene ab 35 Jahren zumindest alle zwei bis drei Jahre ein Blutbild erstellen lassen – etwa im Rahmen einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung.

Neben Erkrankungen kann im Blut aber auch eine Vielzahl von weiteren Stoffen untersucht werden, zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, Stoffwechselprodukte oder Hormone. Eine Abweichung vom jeweiligen Normalwert kann dabei Rückschlüsse auf Unterversorgungen und Mangelerscheinungen geben. Unbehandelt kann ein Mangel etwa zu chronischer Müdigkeit, Leistungsschwäche oder Konzentrations- und Gedächtnisproblemen führen.

In diesen Fällen ist eine Blutanalyse sinnvoll:

  • Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung
  • Bei Verdacht auf bestimmte Erkrankungen
  • Bei Verdacht auf Mangelzustände (z.B. Nährstoff- oder Vitaminmangel)
  • Zur Abklärung von Symptomen wie allgemeiner Erschöpfung und chronischer Müdigkeit, Übergewicht und Adipositas, Untergewicht, Haarausfall, Hautproblemen wie Akne sowie anhaltenden Entzündungen
  • Zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands
  • Zur Steigerung der Leistungsfähigkeit
  • Zur Verbesserung der Konzentration und Gedächtnisleistung

     

„Ein frohes Herz, gesundes Blut ist besser als viel Geld und Gut.“ Es liegt viel Wahrheit in diesem Sprichwort, denn gute Blutwerte sind ein zentraler Baustein für unsere Gesundheit und mehr Wohlbefinden. Sie geben nicht nur frühzeitig Aufschluss über gesundheitliche Risikofaktoren, sondern legen auch etwaige Mangelerscheinungen offen, die sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität auswirken können. Aus diesem Grund profitieren selbst vermeintlich gesunde Personen von einer regelmäßigen Blutanalyse.

Mein Tipp für dich: Anstatt wahllos zu irgendwelchen Nahrungsergänzungsmitteln und Supplements zu greifen, solltest du zunächst eine fundierte Analyse deines Blutes erstellen lassen. Nur auf diese Weise können Defizite und Mängel zuverlässig nachgewiesen werden.

Blutanalyse Definition Erklärung

2 Wie läuft eine Blutanalyse ab? Was sind die einzelnen Schritte?

Abhängig davon, welche Werte untersucht werden sollen, wird das Blut aus einer Vene entnommen und in unterschiedlichen Röhrchen aufgefangen. Anschließend wird die Probe im Labor untersucht. Die Blutabnahme erfolgt beim Arzt, im Krankenhaus oder im Labor. 

Du kannst aber auch einen Bluttest für zuhause machen. Mit einer solchen Blutanalyse kannst du bequem von daheim aus, deine Werte zu Vitaminen, Mineralstoffen oder Aminosäuren untersuchen lassen. Die Blutabnahme ist völlig unkompliziert, du musst dazu lediglich ein paar Tropfen Blut aus der Fingerkuppe entnehmen.

1. Auswahl der Blutparameter – Was soll untersucht werden?

Zunächst musst du entscheiden, welche Blutwerte du testen möchtest. Welche Parameter das sind, hängt von deinen Gesundheitszielen ab: Möchtest du deinen Vitaminhaushalt kontrollieren? Willst du einen Mineralstoffmangel feststellen? Möchtest du deine Konzentration verbessern?

Eine detaillierte Auflistung der Blutwerte, die analysiert werden können, findest du im nächsten Abschnitt dieses Artikels (Anker setzen). Alternativ hilft dir bestimmt auch dein Hausarzt gerne weiter.

2. Entnahme des Blutes – Das Blut wird entnommen

Nun kommt es zur Blutabnahme beim Arzt oder im Labor. Diese erfolgt in der Regel morgens auf nüchternen Magen. 

Beim Bluttest für zuhause wiederum erfolgt die Blutabnahme in den eigenen vier Wänden. Das Testkit mit den erforderlichen Utensilien hierfür wird direkt an deine Wohnadresse geschickt.

3. Analyse im Labor – Das Blut wird unter die Lupe gewnommen 

Ganz egal, ob ärztlich angeordnetes Blutbild oder Heimtest, im nächsten Schritt erfolgt die Analyse der Blutwerte im zertifizierten Labor durch entsprechendes Fachpersonal.

4. Auswertung der Blutwerte – Interpretation der Ergebnisse

Im Normalfall dauert es nur wenige Werktage, bis die Resultate der Blutanalyse vorliegen. Diese kannst du anschließend mit deinem Arzt besprechen.

Bei der Blutanalyse für zuhause werden die Testergebnisse online zur Verfügung gestellt. Anhand eines simplen Ampelsystems wird sofort ersichtlich, welche Parameter vom Normalwert abweichen und wo Handlungsbedarf besteht. Zudem erhält man praktische Empfehlungen in den Bereichen Ernährung, Stressmanagement, Bewegung und Nahrungsergänzung an die Hand. Diese helfen dabei, die Blutwerte zu verbessern und so die gesetzten Gesundheitsziele nachhaltig zu erreichen.

3. Welche Werte werden bei der Blutanalyse gemessen?

Bei einer Blutanalyse können unterschiedlichste Werte untersucht werden. Grundsätzlich wird dabei zwischen einem kleinen und großen Bluttest unterschieden. Nachfolgend erkläre ich dir, worin die wesentlichen Unterschiede liegen.

Kleines vs. großes Blutbild vs. Bluttest für Zuhause

Ein kleines Blutbild wird meistens im Rahmen einer routinemäßigen Untersuchung durchgeführt, vor allem um Infektionen und entzündliche Prozesse rasch nachweisen zu können. Bei dem Verfahren wird neben den weißen und roten Blutkörperchen auch die Zahl der Blutplättchen ermittelt. Zudem können die Hämoglobin- und Hämatokritwerte gemessen werden.

Das große Blutbild besteht aus einem kleinen Blutbild und einem sogenannten Differentialblutbild. Dabei werden neben den Werten des kleinen Blutbilds zusätzliche Blutbestandteile wie Granulozyten, Monozyten und Lymphozyten untersucht. Diese geben zum Beispiel Aufschluss über mögliche Herzerkrankungen, Rheuma, Krebsverdacht oder bestimmte Autoimmunerkrankungen.

Kleines und großes Blutbild kommen vor allem bei akuten Beschwerden und im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung zum Einsatz. Neben den klinischen Blutwerten gibt es allerdings auch eine Vielzahl weiterer Parameter im Blut, die für unsere Gesundheit wichtig sind. Genau hier kommt der Bluttest für zuhause ins Spiel. Denn der Bluttest misst auch solche Werte, die im normalen Blutbild nicht enthalten sind, zum Beispiel die Vitaminkonzentration, den Mineralstoffhaushalt oder bestimmte Amino- und Fettsäuren.

Blutzucker Werte Blutanalyse

Blutzucker und Blutfette

Übergewicht und Bewegungsmangel sind häufig die Ursache für Volkskrankheiten wie Diabetes oder Arteriosklerose – aber auch für erhöhte Blutfettwerte. So können erhöhte Nüchtern-Blutzuckerwerte auf eine Diabetes mellitus hindeuten. Besteht ein solcher Verdacht, geben weitere Blutanalysen wie die Bestimmung des sogenannten HbA1c-Wertes genauere Auskunft.

Die Untersuchung der Blutfettwerte dient vor allem dazu, die Cholesterinwerte im Körper zu bestimmen. Neben dem Gesamtcholesterin werden HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin ermittelt. LDL ist als „schlechtes Cholesterin“ bekannt, weil es sich an Arterienwänden ablagert und zu einer Verengung der Gefäße führen kann. Das „gute“ HDL-Cholesterin hingegen schützt vor Verkalkungen. Zudem werden die Triglyzeride (Neutralfette) bestimmt, die ebenfalls mit der Entstehung von Gefäßverkalkungen zusammenhängen.

Weitere wichtige Marker: Omega-3 und Omega-6 gemessen

Entzündungswerte im Blut

Um festzustellen, ob eine akute Entzündung im Körper vorliegt, werden die Entzündungswerte im Blut untersucht. Die drei wichtigsten klinischen Parameter, die in diesem Zusammenhang bestimmt werden, sind:

  • CRP-Konzentration (C-reaktives Protein)
  • Blutsenkung (Blutsenkungsgeschwindigkeit oder BSG)
  • Anzahl der Leukozyten (weiße Blutkörperchen)

Schilddrüsenblutwerte

Die Schilddrüsenblutwerte spielen bei der Beurteilung von Schilddrüsenerkrankungen eine wesentliche Rolle. Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind Gewichtszunahme, niedriger Blutdruck, Haarausfall oder brüchige Fingernägel. Die Folgen einer Schilddrüsenüberfunktion hingegen äußern sich in Gewichtsabnahme, innerer Unruhe oder starkem Schwitzen.

Bei der Blutanalyse werden neben TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) hierfür speziell die Schilddrüsenhormone T4 (Thyroxin, Tetrajodthyronin) und T3 (Trijodthyronin) bestimmt. 

Weitere wichtige Werte: Schilddrüsen-Antikörper, TRH

Vitaminmangel Blutanalyse

Vitaminmangel

Unser Körper benötigt Vitamine und Vitalstoffe, um leistungs-​ und widerstandsfähig zu bleiben. Allerdings leiden viele Menschen an einem Vitaminmangel. Vor allem Vitamin B12, Vitamin D oder Folat (Folsäure) kommen bei der Ernährung oftmals zu kurz. Die Folgen sind Müdigkeit, vermehrte Infektanfälligkeit, allgemeine Leistungsschwäche oder Konzentrationsstörungen.

Wichtige Vitamine, die bei einem Bluttest bestimmt werden: Vitamin B12, Vitamin B2, Vitamin D3, Folsäure

Mineralstoffe bzw. Blutsalze

Mineralstoffe und Spurenelemente fördern den Stoffwechsel, das Muskelwachstum sowie die Gesundheit von Knochen und Zähnen. Zudem tragen sie zur Funktion des Nervensystems bei. Unausgewogene Ernährung oder der Verzehr von Fertiggerichten und Fast Food können zu einem gestörten Mineralstoffhaushalt führen. Aber auch Mangelernährung oder einseitige Diäten können die Blutsalze negativ beeinflussen. Das Resultat: Beschwerden wie Müdigkeit, Durchfall und Übelkeit, Schwitzen oder Muskelkrämpfe.

Wichtige Mineralstoffe, die bei einer Blutanalyse gemessen werden: Ferritin, Natrium, Calcium, Jod, Zink, Selen, Magnesium

Aminiosäuren Blutanayse Vitamimangel

Aminosäuren

Aminosäuren sind die Bausteine unserer Eiweißstoffe (Proteine). Ohne sie funktionieren zahlreiche biochemische Prozesse im Körper nicht richtig. Die sogenannten essenziellen Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen, während die nicht essenziellen Aminosäuren über die Ernährung zugeführt werden müssen. 

Ein Mangel an einzelnen Aminosäuren kann zu Depressionen, Schlafproblemen, Migräne oder Schwächezuständen führen. Eine Bestimmung der Aminosäurekonzentrationen im Blut kann solche Defizite aufzeigen. Dafür wird ein sogenanntes Aminogramm erstellt. Dieses beinhaltet die Bestimmung der 20 wichtigsten essenziellen sowie nicht essenziellen Aminosäuren im Blut. Hierzu gehören unter anderem: 

  • Essenzielle Aminosäuren: Lysin, Tryptophan, Threonin, Phenylalanin, Valin, Leucin, Isoleucin
  • Nicht essenzielle Aminosäuren: Glycin, Alanin, Arginin, Glutamin, Glycin, Prolin, Taurin

Weitere Blutwerte

Neben den oben genannten Parametern gibt es noch zahlreiche weitere Werte, die im Rahmen einer Blutanalyse bestimmt werden können:

  • Leberwerte (ALT, AST, Gamma-GT, AP)
  • Nierenwerte (Harnsäure, Kreatinin, GFR)
  • Enzyme (GPT, GOT, Gamma-GT)
  • Blutgase
  • Gerinnungsfaktoren
  • Tumormarker
  • Antikörper
Herzrasen Symptom Koffeinunverträglichkeit

4. Was kostet ein Bluttest?

Die Kosten für ein kleines bzw. großes Blutbild werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen – vorausgesetzt, es wurde durch einen Arzt angeordnet. Besteht kein konkreter Krankheitsverdacht, zählt ein Bluttest zu den individuellen Gesundheitsleistungen. Die Kosten dafür trägst du in diesem Fall selbst.

Auch Private Krankenkassen übernehmen die Kosten für ein Blutbild, jedoch ebenfalls nur dann, wenn diese aus medizinischer Sicht notwendig ist.

Die Analyse weiterer Werte kostet meistens extra und ist nur in Eigenleistung möglich. Lediglich in konkreten Verdachtsfällen oder bei entsprechenden Risikopatienten (z.B. Osteoporosepatienten) erfolgt eine Kostenübernahme durch die Kassen.

Hier eine kleine Übersicht von Preisen für Einzelanalysen im Labor:

  • Vitamin B2 38,20 €
  • Vitamin B12 16,76 €
  • Vitamin D3 21,43 €
  • Cortisol 16,76 €
  • Folsäure 16,76 €
  • Ferritin 16,76 €
  • Jod 60,33 €
  • HbA1c 13,41 €
  • HDL-Cholesterin 2,68 €

Praktischerweise gibt es aber auch Anbieter, die spezielle Blutanalysen für komplette Gesundheitsbereiche (z.B. Fitness, allgemeine Gesundheit, Übergewicht, Aminosäuren) anbieten und so eine Komplettübersicht liefern. Hier ein paar gute Beispiele, die ich für dich herausgesucht habe:

5. Dr. Strunz Blutanalyse – Bluttuning nach Dr. Strunz

Im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Thema Blutwerte und wie man diese nachhaltig verbessen kann, bin ich immer wieder auf den Namen Dr. Strunz und seine Methode des Bluttuning gestoßen.

Die Idee dahinter ist recht einfach: Körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit besitzen eine biochemische Basis, und zwar in Form von essenziellen Nährstoffen. Diese müssen dem Körper von außen zugeführt werden. Ein Mensch, der sich „normal“ ernährt (also weder besonders schlecht noch extrem gesund), nimmt eine „normale“ Menge dieser Stoffe auf und ist damit auch nur „normal“ leistungsfähig. 

Genau an dieser Stelle setzt nun die Dr. Strunz Blutanalyse an. Personen, die nach Höchstleistungen und hoher Kreativität streben, müssen ihren Körper gezielt mit diesen wertvollen Aminosäuren, Fettsäuren, Mineralien und Vitamine versorgen. Sie optimieren ihre Leistungsfähigkeit, indem sie ihre Blutwerte verbessern.

Der Haken an der Dr. Strunz Blutanalyse sind die relativ hohen Gesamtkosten von 1.900 €. Falls du dich trotzdem näher mit der Methode beschäftigen willst, findest du alle relevanten Informationen dazu hier.

Eine Alternative zum Bluttuning sind die Selbsttests von for you eHealth. Speziell der Aminosäuren-sowie Mineralstoff-Test kommen dafür in Frage. Zudem können Interessierte eine kostengünstige Telefonberatung zum Bluttuning nach Dr. Strunz buchen.

6. Hilft eine Blutanalyse beim Abnehmen?

Wenn du schon jede Menge erfolglose Diäten hinter dich gebracht hast, wirst du dich vielleicht fragen, was der Grund dafür ist, dass du kein Gewicht verlierst. In solchen Fällen kann eine Blutuntersuchung zur Klärung der Ursache betragen. Denn mitunter sind Stoffwechselerkrankungen wie eine Unterfunktion der Schilddrüse oder eine Überfunktion der Nebennieren für die fehlende Gewichtsabnahme verantwortlich.

Zudem sind bestimmte Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe wichtig, damit der Stoffwechsel richtig funktioniert. Liegt hier ein Mangel vor, kann dies zu einem verlangsamten Stoffwechsel führen. Die Folge: Fett wird schlechter verbrannt und lagert sich im Körper ab. Die Gewichtsabnahme scheitert dann entweder komplett oder geht nur sehr langsam voran. Auch dauerhaft erhöhte Cortisolwerte können zu erhöhtem Körpergewicht führen.

Die Analyse von Stoffwechselmarkern wie den Schilddrüsenhormonen TSH, T3 und T4 oder Cortisol liefert deshalb konkrete Rückschlüsse, ob Defizite und Mangelzustände vorliegen.

Wenn du herausfinden möchtest, ob deine eigenen Stoffwechsel-Blutwerte in Normbereich liegen, kannst du eine Blutanalyse zum Abnehmen machen. Mein Tipp: die Lykon myGewichtskontrolle für zuhause. Dieser Test untersucht 9 relevante Blutwerte, die mit deinem Stoffwechsel und deiner Fettverbrennung zusammenhängen. So kannst du dich frühzeitig über Risikofaktoren informieren und deine Gewichtsabnahme optimieren.

Was ist eine Blutanalyse?

Bei einer Blutanalyse wird das Blut in seine Bestandteile zerlegt und im Labor untersucht. Mittels unterschiedlicher Verfahren kann eine Vielzahl von Blutwerten bestimmt werden. Diese Werte geben unter anderem Aufschluss über gesundheitliche Risikofaktoren, Erkrankungen, Infektionen oder Mangelerscheinungen. Unterschieden wird zwischen kleinem und großem Blutbild. Zudem gibt es Blutanalysen in Form von Selbsttests für zuhause.

Welche Werte werden bei einer Blutanalyse untersucht?

Zu den wichtigsten Blutwerten, die in einer Blutanalyse bestimmt werden können, gehören Blutzucker, Blutfette, Entzündungswerte, Blutsalze, Enzyme, Aminosäuren, Stoffwechselprodukte, Hormone, Vitamine, Blutgase, Gerinnungsfaktoren und Tumormarker.

Was kostet eine Blutanalyse?

Sofern eine Blutanalyse ärztlich angeordnet wird, gilt diese als Kassenleistung. Liegt kein Krankheitsverdacht bzw. eine Erkrankung vor, werden die Kosten für eine Blutanalyse in der Regel nicht übernommen. Die Kosten für Bluttests für zuhause sind abhängig von den zu untersuchenden Werten und variieren in den Preisen.

Kann ich eine Blutanalyse selbst veranlassen?

Ja, das geht. Viele Labore bieten Einzelanalysen und umfangreichere Bluttests auch für Privatpersonen an. Die Kosten sind in den meisten Fällen selbst zu tragen, teilweise übernehmen private Krankenkassen die Leistung.

Kann ich einen Bluttest auch zu Hause durchführen?

Das kleine oder große Blutbild kannst du ausschließlich beim Arzt oder im Labor machen. Es gibt allerdings auch Blutanalysen für zuhause, die du online bestellen kannst. Bei diesen Tests entnimmst du ein paar Tropfen Blut aus deiner Fingerkuppe und schickst die Probe anschließend an den Anbieter zurück. Dieser analysiert das Blut im Labor. Die Ergebnisse sowie konkrete Empfehlungen kannst du dann online einsehen. Mittels dieser Empfehlungen kannst du deine Blutwerte nachhaltig verbessern, was sich positiv auf verschiedene Bereiche deiner Gesundheit auswirkt.

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1 Kommentar

  1. Privatverlag

    Ein informativer Artikel, Danke. Ich habe
    ihn auf Facebook geteilt und etliche Likes bekommen :).

    Das Thema Medizin ist zu vielfältig, als dass es ausschließlich eine einzige Methode geben kann.

    Antworten

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